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Schwerpunkte unserer Arbeit

Die UWG-Kreistagsfraktion hat sich in der Vergangenheit beispielsweise wie folgt positioniert:

Inklusion

Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW sind ca. 2.5 Mio Menschen anerkannt behindert. Davon gelten ca. 1,7 Mio als schwer beschädigt. Ca. ein Viertel der Behinderten ist älter als 65 Jahre ist. Wegen der demographischen Entwicklung ist diese Tendenz steigend.

Nach Ansicht der UWG muss sich Politik daher im verstärkten Maße der Frage zuwenden, in welcher Form Gesellschaft so umgestaltet werden kann, dass die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben möglich ist. Ferner muss die Politik die steigende Behinderung im Alter stärker in den Blick nehmen.

Inklusion darf dabei nicht auf schulische Bildung begrenzt werden.

Teilhabe bedeutet auch Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen und an Jugendbildung (Stichwort: Jugendzentren). Dies wird zu schnell übersehen. Daher hat die UWG mehrfach versucht, bauliche Änderungen auf der Burg durchzusetzen, um nicht nur einen behindertengerechten Zugang  zu schaffen, sondern auch Informations- und Erlebnismöglichkeiten auf der Burg behindertengerecht anbieten zu könnnen (Stichworte: Burgrestaurant, Burgmuseum). Leider ist dieser Vorstoss immer wieder an der CDU/SPD-Mehrheit gescheitert, die sich hinter Denkmalschutzerwägungen versteckt. Das ist für uns kein Argument: Hier ist einfach eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz des Landes NRW erforderlich!

Bildung, Jugendbildung

Nur die bestmögliche Bildung kann vor Arbeitslosigkeit schützen.

Die Ergebnisse der PISA Studien haben gezeigt, dass Deutschland nur einen Platz im internationalen Mittelfeld erreicht. Das ist zu wenig! Daher müssen alle Maßnahmen, die zur Bildung unserer Kinder beitragen, unterstützt werden.

Unterstützung der Berufskollegs, des Medienzentrums sowie der Jugendbildungsstätte sind für uns daher immer wichtig. Darüber hinaus ist die UWG daran interessiert, das kreiseigene Schullandheim auf Norderney zu erhalten und funktionsgerecht auszustatten, um eine sinnvolle Jugendarbeit zu ermöglichen.

Einstellung von SozialarbeiterInnen für die Berufskollegs des Märkischen Kreises statt Auswahl von MitarbeiterInnen aus sogenannten Ein-Euro-Jobs. Grund: Arbeitslose Menschen müssen eine Perspektive erhalten, indem sie in den ersten Arbeitsmarkt wieder eingegliedert werden.

Kultur

Keine Bevorzugung einer kleinen Bevölkerungsgruppe.

Grundsätzlich sieht die Kreis-UWG sehr kritisch hin, wenn für Projekte Geld ausgegeben werden soll, die keinen unmittelbaren Nutzen für die Mehrzahl der Bürger bringen. So wird die Kulturarbeit des Märkischen Kreises stets danach beurteilt, ob nicht nur kleine, elitäre Gruppen ihren Nutzen daraus ziehen. Unsere jährlich wiederkehrende Forderung nach Abschaffung des Märkischen Sinfonieorchesters (MJO) eben aus diesem Grund ist bereits legendär. Großprojekte, wie z.B. die Restaurierung der Luisenhütte, hat die Kreis-UWG abgelehnt, da sie absolut gesehen "zu teuer" sind. Auch wenn es sich um ehrenwerte Ziele handelt, darf nicht vergessen werden, dass sich der Kreis kein Geld übrig hat. Das wenige, das zur Verfügung steht, muss gerecht verteilt werden.

Gesundheit und Soziales

Demographischer Wandel

Der demographische Wandel mit all seinen Facetten begleitet uns schon lange. Wir haben versucht, viele Aspekte des Älterwerdens im Märkischen Kreis zu erfassen und Anträge zu so genannten Altenhilfepläne und Seniorenbroschüren gestellt. Seien Sie sicher, dass dieser Handlungsschwerpunkt uns zukünftig weiter beschäftigen wird. Dies sind nur Ausschnitte unserer Arbeit. Einzelne Anträge / Anfragen finden Sie auf den Seiten der UWG- Kreistagsfraktion.

Viel Spaß beim Stöbern!