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KVWL Bericht angefordert -

Im Ausschuss für Gesundheit und Soziales am 19. März 2019 soll zum Thema Hausärzteversorgung durch einen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) u.a. über folgende Fragen berichtet werden:

Welcher konkrete Bedarf besteht im Märkischen Kreis?

Welche Unterstützung gewährt die KVWL zur Gründung von Hausarztpraxen.

Welche Modelle werden unterstützt?

Welche Unterstützung existiert in anderen LandesKVen?

 

UWG wünscht mündlichen Bericht der KVWL

Für die Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 19. März 2019 beantragen wir das Thema „Hausärzteversorgung; Fördermöglichkeiten durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)“ auf die Tagesordnung zu setzen und einen Vertreter der KVWL zu folgenden Schwerpunkten berichten zu lassen:

 

Welcher konkrete Bedarf besteht im Märkischen Kreis?

Welche Unterstützung gewährt die KVWL zur Gründung von Hausarztpraxen.

Welche Modelle werden unterstützt?

Welche Unterstützung existiert in anderen LandesKVen?

 

Begründung:

Eindeutig hat sich in den letzten Jahren nicht nur ein Fachärzte-, sondern auch ein Hausärztemangel im ländlichen Bereich manifestiert. Insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung wird sich der Mangel verschärfen, da ältere Patienten nicht nur häufiger mit Krankheiten konfrontiert sind, sondern ihre Vorerkrankungen die Behandlung komplizierter gestalten.

Des Weiteren ist der persönliche Kontakt häufig erschwert (sowohl durch körperliche als auch geistige Fähigkeiten).

So stellt sich bereits die Frage, ob der zugrunde gelegte Bedarf von einem Hausarzt/Ärztin auf 1671 Einwohnern überhaupt als ausreichend angesehen werden kann.

Weiter wünschen wir eine Auskunft über die Altersstruktur der Hausärztinnen/Hausärzte, um eine Prognose für die Zukunft abzusichern.

Die Frage nach den Fördermitteln zur Gründung von neuen oder Übernahme von bestehenden Praxen zielt zum einen auf die Aus- und Fortbildung von Student*innen oder Berufsanfänger*innen. Zum anderen auf die Fördermöglichkeiten für Sachmittel.

Da die KVWL wie eine berufspolitische Vereinigung für die Wahrnehmung der Interessen Ihrer Mitglieder zuständig ist, halten wir einen aktuellen Bericht durch einen ihrer Vertreter*innen für sinnvoll.

 

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